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Sandra Woger im Talk zu „Finger weg von meinem Herzen“

 

© San­dra Woger

Im Inter­view mit Pop­schlager Aktuell hat San­dra Woger über ihre musikalis­chen Anfänge, Schubladen­denken, ihre erste Sin­gle „Fin­ger weg von meinem Herzen“ und Zukun­ft­spläne gesprochen.

Deine ersten musikalis­chen Erfahrun­gen kon­ntest du bere­its im zarten Alter von vier Jahren sam­meln. Es fol­gte eine Gesangsaus­bil­dung im Jugend­chor der Stainz­er Hauptschule und später kon­ntest du als Sän­gerin ver­schieden­er Cover­bands sog­ar erste Büh­nen­luft schnup­pern. Man darf also davon aus­ge­hen, dass die Musik einen sehr großen Stel­len­wert in deinem Leben hat?

San­dra Woger: Ja, die Musik war mir immer schon sehr wichtig und hat einen großen Teil meines Lebens bes­timmt. Durch meinen Vater, der viele Jahre als Beruf­s­musik­er tätig war, kam ich von Kinde­salter an ständig mit der Musik in Berührung. Natür­lich lernte ich einige Instru­mente zu spie­len, aber ich merk­te rasch, dass meine große Lei­den­schaft der Gesang war und bis heute ist. Ich liebe es, mit mein­er Stimme zu spie­len und so meine Gefüh­le zum Aus­druck zu brin­gen. Mit dem Stainz­er Jugend­chor durfte ich früh in vie­len Län­dern Europas auftreten und so wurde die Bühne sehr schnell ein Ort, an dem ich mich wirk­lich wohl füh­le.

Wie man dein­er Inter­net­seite ent­nehmen kann, hat dein Herz lange Zeit für die Pop- und Rock­musik geschla­gen. Wie bist du dann schlussendlich zum deutschen Schlager gekom­men?

San­dra Woger: Ich wuchs mit Pop- und Rock­musik auf. Sänger und Sän­gerin­nen mit aus­drucksvollen Stim­men haben mich dabei immer fasziniert. Als ich dann vor knapp 10 Jahren in ein­er Cover­band zu sin­gen begann, kam ich das erste Mal inten­siv mit deutschem Schlager in Berührung. Es war zwar nicht die sprich­wörtliche Liebe auf den ersten Blick, doch bere­its nach weni­gen Auftrit­ten fühlte ich mich in diesem Genre mehr und mehr wohl und begann den Schlager zu lieben. Mitver­ant­wortlich dafür waren auch die vie­len pos­i­tiv­en Reak­tio­nen meines Pub­likums. Für mich eignet sich der Schlager bestens um die Geschicht­en des Lebens zu erzählen und mit deutschsprachi­gen Tex­ten erre­icht man das Pub­likum hierzu­lande natür­lich am besten.

Oft­mals wird dieses „Genre-Schubladen­denken“ aufge­brochen, da die Gren­zen zwis­chen den einzel­nen Musikrich­tun­gen fließend sind. Wie stehst du zu diesem The­ma?

San­dra Woger: Ich denke, dass genau das der Grund ist, weshalb ich den Schlager so liebe. Die Schnittmen­gen zwis­chen den einzel­nen Gen­res wer­den immer größer. Pop und Schlager fließen teil­weise ineinan­der und sog­ar Rock­ele­mente sind im Schlager mit­tler­weile nicht mehr ver­pönt. Der Schlager hat sich in den let­zten Jahren enorm weit­er­en­twick­elt. Frische Synth-Sounds und Dance Beats am Puls der Zeit haben dem Schlager eine deut­liche Ver­jün­gungskur ver­passt. Natür­lich übt ger­ade der Pop­schlager beson­dere Anziehung auf mich aus. Das ist ein­fach mein Ding.

Stich­wort „Duette“: Mit welchem Kün­stler oder Kün­st­lerin kön­ntest du dir am ehesten eine Zusam­me­nar­beit vorstellen? Vielle­icht sog­ar gen­reüber­greifend?

San­dra Woger: Ich habe da wed­er spezielle Präferen­zen noch Berührungsäng­ste, auch nicht vor gen­reüber­greifend­en Pro­jek­ten. Grund­sät­zlich würde ich mich über die Anfrage eines jeden Kün­stlers oder Kün­st­lerin sehr freuen. Aber wer träumt nicht von einem Duett mit ein­er der ganz großen Stim­men der Branche? (grins)

Am 28. August kon­ntest du mit dem Titel „Fin­ger weg von meinem Herzen“ dein Sin­gle-Debüt feiern. Was bedeutet dieser Release für dich?

San­dra Woger: Er bedeutet die Erfül­lung eines langersehn­ten Traums für mich und eröffnet gle­ichzeit­ig einen neuen Abschnitt in meinem Leben. Als ich meinen eige­nen Song das erste Mal im Radio hörte, war das ein unbeschreib­lich­es und sehr ergreifend­es Gefühl. Es ist als hält man das erste Mal sein Baby in den Hän­den. Die Vielzahl der pos­i­tiv­en Rück­mel­dun­gen und die hohe Akzep­tanz des Songs haben meine kühn­sten Erwartun­gen weit übertrof­fen. Ich bin ein­fach nur über­wältigt.

Warst Du aktiv am Entste­hung­sprozess des Songs beteiligt?

San­dra Woger: Kom­poniert wurde der Song wurde von Maria Rerych und Hannes Marold, der die Sin­gle auch pro­duzierte. Ich hörte den Song das erste Mal in ein­er Demover­sion und wusste sofort, dass das mein Song ist. Beim Arrange­ment und beim Mix­ing war ich gemein­sam mit meinem Mann Michael, der eben­falls Musik­er ist, sehr aktiv beteiligt. Wir haben beim Gesang beson­ders auf den stimm­lichen Aus­druck wert gelegt. Uns war wichtig, dass die Stimme über den ganzen Song hin­weg sehr präsent ist. Darunter woll­ten energiere­iche Syn­the­siz­er-Sounds gepaart mit kräfti­gen Beats und kerni­gen Gitar­ren­riffs.

Dür­fen wir uns jet­zt auch auf ein Album freuen?

San­dra Woger: Gemein­sam mit dem vorhin genan­nten Team arbeite ich bere­its an weit­eren Songs. Darunter wer­den auch Songs sein, die ich zusam­men mit meinem Mann Michael kom­poniert habe. Darauf darf man auf jeden Fall schon sehr ges­pan­nt sein. Trotz­dem werde ich die näch­sten Songs noch als Sin­gles veröf­fentlichen. Das große Ziel ist aber natür­lich die Pro­duk­tion eines kom­plet­ten Albums.

Wie sehen deine weit­eren Pläne für die Zukun­ft aus?

San­dra Woger: Noch in diesem Jahr möchte ich die zweite Sin­gle veröf­fentlichen. Es gilt, die begonnenen Pro­jek­te abzuschließen und an weit­eren Songs zu arbeit­en. Ganz beson­ders hoffe ich jedoch auf ein baldiges Ende der Coro­na-Pan­demie und auf die Rück­kehr auf die Bühne. Ich kann es kaum erwarten, mein Pub­likum gesund wiederzuse­hen und meine Songs live präsen­tieren zu dür­fen.


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